Wohnmobilreisen

Camping? Nein, danke!  Das ist von vielen USA-Interessierten oft die erste Reaktion, kennen sie doch Camping noch aus Ihrer Kindheit, in der Sie jedes Jahr in einem viel zu kleinen Wohnwagen mit Ihren Eltern an einen Bergsee in Österreich gefahren sind...  Diese Zeiten sind jedoch schon lange vorbei, vor allem in den USA. Man darf nicht vergessen, dass es auch und gerade die Amerikaner sehr gerne bequem mögen. Saubere, gepflegte und großzügig angelegte Campingplätze sind eher die Regel als die Ausnahme und Wohnmobile gibt es in unterschiedlichen Größen, Ausstattungen und Baujahren. Gerade Familien wissen eines zu schätzen: das tägliche Kofferpacken entfällt, einmal eingeräumt haben Sie alles für einen gelungenen Urlaub dabei. Und das gefällt dann nicht nur den Eltern, sondern auch die Kinder fühlen sich schnell in einem Wohnmobil zu Hause.

 

My Home is my Castle

Home is where you make it!

Die große Freiheit, einfach drauf los fahren, Essen in der Natur und wo es Ihnen gefällt rechts ran fahren zum Übernachten... Ganz so einfach ist es leider nicht (mehr)! Es gibt nur noch wenige Möglichkeiten,  um z. B. am Straßenrand zu Übernachten. Und dort, wo es noch geduldet wird, bleibt doch oft ein ungutes Gefühl in Bezug auf die Sicherheit in der Nacht. In der Regel benötigen Sie also einen Campingplatz, den Sie noch dazu in der Hauptreisezeit gerade in oder nahe bei den Nationalparks am besten so früh wie möglich reservieren sollten. Somit leidet zwar etwas die Flexibilität der gesamten Tour, aber dafür können Sie sich auf echte Highlights freuen! Im Gegensatz zu einer Mietwagenreise kommen Sie nämlich oft viel näher an den Ort des Geschehens, als das bei einer Hotelübernachtung der Fall ist. Es gibt ein dichtes Netz an privaten und staatlichen Campingplätzen. Während die privaten Plätze je nach Region und Reisezeit bis zu ca. 60,- USD pro Nacht kosten können, ermöglichen die staatlichen Campingplätze teilweise sogar kostenfreie Übernachtungen. Wer auch hierzulande zu den Campern gehört, der wird wissen: Gerade beim Camping kommt man -wenn man es denn möchte- sehr schnell mit anderen Campern ins Gespräch und kann sich gegenseitig mit Tipps zum Wohnmobil oder zum weiteren Streckenverlauf unterstützen.

So groß die Vorteile eines Wohnmobils bei einer Nationalparktour auch sein mögen, so ist ein Wohnmobil für einen reinen Städtetrip doch eher ungeeignet, auch wenn es vor den Toren oder teilwiese auch direkt in den großen Städten Campingplätze gibt. Einen gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehr wie man ihn aus Städten wie New York oder Washington kennt, gibt es weiß Gott nicht überall - in Los Angeles zum Beispiel sind Sie ohne eigenen fahrbaren Untersatz nahezu aufgeschmissen. Ein Wohnmobil ist naturgemäß nun einmal nicht so wendig wie ein Auto. Und die meisten Parkhäuser werden für ein Wohnmobil ebenso unzugänglich sein, wie andere Parkplätze im Zentrum. Einmal ganz davon abgesehen, dass Sie im dichten Stadtverkehr mit zum Teil sechsspurigen Straßen die Nerven und die Übersicht behalten müssen. Sollten Sie also bevorzugt die großen Städte erkunden wollen, empfehlen wir Ihnen eher eine Autoreise. Alternativ planen Sie Stadtbesuche vor oder nach der Wohnmobiltour.

 

Beweisen Sie Größe

...und wählen Sie nicht das kleinste Fahrzeug.

Ein Wohnmobil kann in den USA nicht zu groß sein! Die Straßen sind nicht nur in den Städten breit angelegt und die Campingplätze sind ebenfalls entsprechend großzügig dimensioniert. Es sollte genügend Platz sein, um Ihr Gepäck mühelos in den Schränken unterbringen zu können. Auch sollte genügend Platz sein, um sich unter Umständen auch mal "aus dem Weg" gehen zu können. Weiterhin gilt zu bedenken: wenn das Wetter einmal ganz miserabel ist, sollten Sie sich ohne Probleme einen Tag im Wohnmobil aufhalten können. Auch mit eventuell kleinen Kindern. Kurzum: Belegen Sie ein Wohnmobil nie mit der maximal möglichen Anzahl an Passagieren! Und befreundete Paare sollten statt eines großen Fahrzeugs lieber zwei kleinere wählen, so dass jede Familie irgendwie ihr eigenes Reich zur Verfügung hat. Glauben Sie uns - es ist besser für alle Beteiligten. Gerne beraten wir Sie zu den verschiedenen Wohnmobiltypen, -größen und -vermietern.

 

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Nebenkosten

Günstig unterwegs?

Als vermeintlich unschlagbarer Vorteil für den Urlaub mit einem Wohnmobil in den USA werden oft die geringen Nebenkosten genannt. Wohnmobilurlauber sind überwiegend als Selbstversorger unterwegs - anstatt also jeden Tag unter Umständen mehrmals (Frühstück und Abendessen) in ein Restaurant zu gehen, können Lebensmittel relativ günstig im nächsten Supermarkt eingekauft werden. Die Preise liegen zwar meist über den aus Deutschland bekannten Preisen, aber günstiger als auswärts zu essen ist es allemal. Auch die bereits oben genannten Campingplatzgebühren liegen -je nach Region- um ca. zwei Drittel unter den Kosten einer Hotelübernachtung. Aber man darf auch nicht vergessen: Es fallen auf jeden Fall Kosten für Kraftstoff an. Auch wenn Benzin in den USA nach wie vor deutlich günstiger als bei uns ist, so sollten Sie bedenken, dass ein "normales" Wohnmobil gerne auch mal ca. 20-30 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbraucht. Dieser Verbrauch ist natürlich stark anhängig von der Fahrweise, der Beladung, den Witterungsverhältnissen und den Straßenbeschaffenheiten. Letztendlich müssen Sie den reinen Mietpreis für das Wohnmobil bedenken, der gerade in der Hauptreisezeit deutlich nach oben gehen kann. Hierbei spielen in der Tat das Angebot und die Nachfrage eine große Rolle. Generell gilt: Wer früh bucht, der kommt am günstigsten an sein Wunschmobil. Aber trotzdem ist ein Wohnmobilurlaub in den USA alles in allem nichts für Schnäppchenjäger. Eine Mietwagentour mit Hotelübernachtungen und regelmäßigen Restaurantbesuchen ist oftmals die etwas preiswertere Variante. Wer hingegen nicht so sehr auf das Budget achten muss und naturnah unterwegs sein möchte, für den ist ein Wohnmobilurlaub genau das Richtige.

 

Rechts, links, geradeaus?

Der Weg ist das Ziel.

Bei einer Wohnmbilreise steht vor allem die Individualität im Vordergrund. Auch wenn meist zumindest eine grobe Route geplant ist und bestimmte Campingplätze bereits im Vorfeld gebucht sein sollten, so sind Sie zwischendurch doch immer flexibel. Daher bieten wir auch keine "fertigen" Touren für Wohnmobilreisen an. Sie können sich selbstverständlich gerne Ideen und Anregungen bei unseren Reisevorschlägen für die Auto- und Busreisen holen. Für die Buchung der Campingpläze sind Sie dann anschließend selber verantwortlich - gerne geben wir Ihnen eine Liste von Anbietern an die Hand, so dass Ihrer Urlaubsplanung nichts mehr im Wege steht.

 

Fazit

Wie bereits erähnt: Wer nicht so sehr auf das Budget achten muss und naturnah unterwegs sein möchte, für den ist ein Wohnmobilurlaub genau das Richtige. Wir haben Zugriff auf alle USA-weit operierenden und zahlreiche lokal arbeitenden Wohnmobilvermieter. Das heißt für Sie: Wir bekommen oft noch eine Anfrage bestätigt, wenn eigentlich schon alles ausgebucht ist. Bei uns bekommen Sie Fahrzeuge unter anderem von Cruise America, El Monte, Moturis, Road Bear, Britz USA, Apollo, Cheapa Campa, Jucy, Star RV, Alaska Motorhome Rentals sowie Go North. Wir kennen die Anbieter und deren Fahrzeuge, so dass wir Ihnen das Fahrzeug an die Hand geben, welches am besten zu Ihnen passt!

 


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