Direktflug in die USA – wirklich immer die beste Wahl?

Direktflug oder Umsteigen?
Wenn ich Kunden diese Frage stelle, ist die erste Reaktion häufig ziemlich eindeutig: Wenn möglich natürlich direkt. Kann ich verstehen. Niemand steigt schließlich aus Begeisterung zweimal in ein Flugzeug, wenn er sein Ziel auch mit einem einzigen Flug erreichen kann.
Oder vielleicht doch?
Ich wohne in Detmold. Bis zum Flughafen Hannover sind es für mich ungefähr 120 Kilometer und mit dem Auto rund 1:20 Stunden. Frankfurt liegt knapp 300 Kilometer entfernt. Dafür brauche ich etwas mehr als drei Stunden – wenn alles gut läuft.
Und ich fahre ohnehin nicht besonders gerne auf deutschen Autobahnen. Schon gar nicht Richtung Frankfurt.
Wenn ich also drei Stunden Autobahn, einen großen Flughafen und entsprechend längere Wege gegen eine kurze Fahrt nach Hannover und einen zusätzlichen Flug eintauschen kann, fällt meine Entscheidung oft zugunsten des Umsteigens aus.
Denn für mich beginnt die Frage nach dem besten Flug nicht erst beim Abheben.
Für mich beginnt die Reise an der Haustür
Hannover ist für mich ein ziemlich angenehmer Abflughafen. Die Anreise ist überschaubar, die Wege vom Parkplatz zum Terminal sind kurz und auch innerhalb des Flughafens muss ich keine halbe Wanderung einplanen.
Dazu nutze ich gerne HAJway. Darüber kann man kostenlos ein Zeitfenster für den Zugang zur Sicherheitskontrolle reservieren. Das nimmt noch einmal ein bisschen Unsicherheit aus dem Abflugtag.
Und noch etwas machen wir bei unseren USA-Reisen inzwischen fast grundsätzlich: Wir fahren bereits am Vortag zum Flughafen und übernachten in einem Hotel in Flughafennähe.
Natürlich kostet das zusätzlich Geld. Gemessen an den Gesamtkosten einer USA-Reise fällt diese eine Nacht für mich aber nicht wirklich ins Gewicht.
Dafür interessiert mich am Vorabend weder ein Stau auf der Autobahn noch eine verspätete Bahn. Wir schlafen in der Nähe des Flughafens, stehen morgens auf und gehen die letzten Meter zum Terminal.
Lieber einen Tag früher zum Flughafen
Gerade bei einem frühen Abflug in die USA finde ich eine Übernachtung am Flughafen sehr angenehm. Der Urlaub beginnt für mich damit eigentlich schon am Vorabend – und nicht morgens um vier mit der Frage, ob auf der Autobahn irgendwo ein Unfall passiert ist.
Ich fliege gerne. Immer noch.
Vielleicht spielt bei meiner Entscheidung noch etwas anderes eine Rolle: Ich empfinde einen Flug auch heute noch als etwas Besonderes.
Ich interessiere mich für Flugzeuge, für die Technik und auch für all die Abläufe, die notwendig sind, damit so ein Flug überhaupt stattfinden kann. Damit bin ich in unserer Familie allerdings ziemlich allein.
Was meine Frau und meine Tochter mit mir teilen, ist die Stimmung am Flughafen.
Mit einem Kaffee in der Hand irgendwo im Terminal sitzen und andere Reisende beobachten – das gehört für uns irgendwie zur Reise dazu. Und ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich sich Flughäfen anfühlen.
Hannover hat eine andere Stimmung als Düsseldorf. Amsterdam fühlt sich anders an als Detroit. Und Detroit wiederum ganz anders als Atlanta.
Deshalb empfinde ich einen Zwischenstopp auch nicht automatisch als verlorene Zeit.
Mein Klassiker: Hannover – Amsterdam – USA
Wann immer es bei Preis und Verbindung passt, fliege ich gerne mit KLM und Delta. Für mich bedeutet das meistens zunächst einen kurzen Flug von Hannover nach Amsterdam.
Schiphol kenne ich inzwischen gut und empfinde das Umsteigen dort als unkompliziert. Aus Deutschland kommend befindet man sich zunächst noch innerhalb des Schengen-Raums. Für den Weiterflug in die USA wechselt man in den Non-Schengen-Bereich und passiert dabei die Passkontrolle.
Danach geht es zum Gate.
Das kann in Amsterdam allerdings durchaus noch ein Stück entfernt sein. Schiphol ist groß. Bei einer Stunde Umsteigezeit würde ich deshalb nicht erst gemütlich schauen, wo es den besten Kaffee gibt. Dann heißt es: erst zum richtigen Bereich beziehungsweise Gate orientieren und danach schauen, wie viel Zeit tatsächlich noch bleibt.

Grundsätzlich empfinde ich den europäischen Zwischenstopp aber als angenehm. Das Gepäck ist bei einer durchgehenden Buchung aufgegeben und ich kümmere mich in Amsterdam nur um mich und mein Handgepäck.
Einmal ein paar Schritte laufen, vernünftig auf die Toilette gehen, einen Kaffee holen – und dann kann es von mir aus weiter über den Atlantik gehen.
Umsteigen kann auch Geld sparen
Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle.
Meine Erfahrung ist, dass Umsteigeverbindungen häufig günstiger angeboten werden als passende Nonstop-Verbindungen. Das ist keine feste Regel und kann sich je nach Termin und Ziel komplett ändern. Deshalb würde ich niemals nur nach der Anzahl der Flugsegmente entscheiden.
Wenn ein Direktflug nur wenig mehr kostet und für die Reise insgesamt besser passt, spricht überhaupt nichts dagegen.
Und ich würde auch keine absurden Routings buchen, nur weil ich gerne mit Delta fliege.
Für New York müsste ich beispielsweise nicht Hannover – Amsterdam – Atlanta – New York fliegen. Wenn ich über Amsterdam fliege, würde ich natürlich versuchen, von dort direkt nach JFK zu kommen. Und gerade bei New York würde sogar ich mir anschauen, ob eine Fahrt nach Frankfurt sinnvoll sein könnte, wenn es von dort eine preislich interessante Nonstop-Verbindung gibt.
Wer ohnehin in Frankfurt oder München wohnt und sein Ziel von dort nonstop erreicht, hat noch einmal ganz andere Voraussetzungen als ich in Detmold.
Genau deshalb halte ich von der pauschalen Aussage „Direktflug ist immer besser“ so wenig.
Der große Unterschied: Umsteigen in den USA
Ein Zwischenstopp in Amsterdam ist das eine. Ein Anschlussflug nach der Landung in den USA ist etwas anderes.
Nehmen wir eine Verbindung, die ich so ähnlich schon oft geflogen bin:
Hannover – Amsterdam – Detroit – Greensboro.
Detroit ist in diesem Fall mein erster Flughafen in den USA. Dort findet deshalb auch die Einreise statt. Im klassischen Ablauf gehe ich zunächst durch die Immigration beziehungsweise Passkontrolle. Danach hole ich meinen aufgegebenen Koffer vom Gepäckband, passiere den Zoll und gebe den Koffer anschließend am Baggage-Recheck für meinen Weiterflug wieder ab.
Danach geht es erneut durch die Sicherheitskontrolle und zurück in den Abflugbereich.
Das ist für USA-Erstbesucher manchmal eine Überraschung. Der Koffer ist zwar normalerweise schon beim Check-in in Europa bis zum endgültigen Ziel – beispielsweise Greensboro – etikettiert. Am ersten US-Flughafen muss man ihn im normalen Verfahren trotzdem kurz entgegennehmen und nach dem Zoll wieder auf das entsprechende Förderband beziehungsweise am Recheck-Schalter abgeben.
Es gibt mittlerweile einzelne Ausnahmen. Bei Flügen über Flughäfen mit amerikanischer Preclearance, beispielsweise Dublin oder Shannon, findet die US-Einreise bereits vor dem Abflug statt. Außerdem testet beziehungsweise nutzt Delta auf einigen ausgewählten Strecken bereits ein Seamless Baggage Transfer, bei dem der Koffer nicht mehr abgeholt und erneut aufgegeben werden muss.
Für die normalen Verbindungen aus Deutschland beziehungsweise über Amsterdam sind das derzeit aber eher Sonderfälle. Für meine Reiseplanung gehe ich deshalb weiterhin vom klassischen Ablauf aus.

Wie viel Umsteigezeit brauche ich in den USA?
Hier muss man zwei Dinge auseinanderhalten: die Minimum Connecting Time – kurz MCT – und die Zeit, die ich für einen entspannten Beginn meiner USA-Reise tatsächlich einplanen würde.
Die MCT ist zunächst nur eine technische beziehungsweise tarifliche Mindestzeit. Ist eine Verbindung kürzer als diese Zeit, lässt sie sich normalerweise gar nicht als reguläre Anschlussverbindung buchen.
Für einen internationalen Delta-Ankunftsflug mit anschließendem Delta-Inlandsflug in Atlanta wird in den aktuellen Buchungs- beziehungsweise MCT-Daten beispielsweise eine Mindestumsteigezeit von rund 85 Minuten geführt.
Das bedeutet aber keineswegs, dass ich einem USA-Erstbesucher sagen würde: „85 Minuten reichen, buch das ruhig.“
Wenn der Langstreckenflug pünktlich landet, die Immigration schnell läuft und der Koffer zügig auf dem Band liegt, kann das funktionieren. Kommen gleichzeitig mehrere internationale Maschinen an oder verspätet sich der erste Flug etwas, kann aus den 85 Minuten ziemlich schnell sportliche Betätigung werden.
MCT bedeutet nicht automatisch meine Empfehlung
Eine buchbare Verbindung ist nicht zwingend eine entspannte Verbindung. Beim ersten US-Flughafen kommen Passkontrolle, Gepäckausgabe, Zoll, Gepäck-Recheck und normalerweise die erneute Sicherheitskontrolle zusammen. Für eine Urlaubsreise gebe ich diesem Ablauf lieber etwas Reserve.
JFK, Atlanta oder Detroit – wo geht es am schnellsten?
Eine verlässliche Pauschalzeit gibt es dafür nicht. Schon zwei Flüge, die zehn Minuten nacheinander landen, können völlig unterschiedliche Wartezeiten verursachen.
Die amerikanische Grenzbehörde CBP veröffentlicht zwar historische Wartezeiten für die Passkontrolle an großen Flughäfen. Wichtig ist aber: Diese Zeiten enden nach der Passkontrolle. Der Weg dorthin, das Warten auf den Koffer, der Zoll, der Gepäck-Recheck und die anschließende Sicherheitskontrolle sind darin nicht enthalten.
Deshalb wäre es unseriös, daraus eine feste Zahl wie „Atlanta dauert 45 Minuten“ abzuleiten.
Meine eigenen Erfahrungen passen allerdings ziemlich gut zu den unterschiedlichen Abläufen der Flughäfen:
Meine Erfahrungen beim ersten Umstieg in den USA
- Detroit (DTW): Für mich bisher meistens am angenehmsten und häufig am schnellsten. Der Flughafen selbst weist darauf hin, dass der komplette Customs-Prozess bei internationalen Ankünften typischerweise etwa eine Stunde oder länger dauern kann – je nachdem, wie viele internationale Flüge und Passagiere gleichzeitig ankommen. Danach kommt bei einer Weiterreise noch die Sicherheitskontrolle hinzu.
- Atlanta (ATL): Trotz seiner enormen Größe empfinde ich ATL als erstaunlich effizient. Der Flughafen veröffentlicht aktuelle TSA-Wartezeiten, eine feste Gesamtzeit aus Immigration, Gepäck, Zoll und Security gibt es aber nicht. Die technisch buchbare Mindestzeit für bestimmte Delta-Verbindungen international auf domestic liegt bei etwa 85 Minuten. Persönlich würde ich mir deutlich mehr Luft gönnen.
- New York JFK: Hier plane ich am großzügigsten. JFK bestätigt selbst, dass internationale Umsteiger Immigration, Gepäckausgabe, Recheck und anschließend erneut TSA durchlaufen müssen. Muss zusätzlich das Terminal gewechselt werden, kommt noch die Fahrt mit dem AirTrain dazu. Meine eigenen Erfahrungen mit längeren Wartezeiten passen dazu.
Wenn ich die Wahl habe, fühle ich mich mit ungefähr zwei bis zweieinhalb Stunden zwischen Langstreckenflug und Anschlussflug wesentlich wohler.
Bei Detroit darf es für mich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen auch einmal etwas weniger sein. Bei JFK würde ich dagegen eher die großzügigere Variante wählen.
Das sind bewusst keine Garantien. Wer morgens durch eine fast leere Immigration läuft, kann nach kurzer Zeit wieder am Gate sein. Wer unmittelbar hinter mehreren vollbesetzten Langstreckenmaschinen landet, braucht erheblich länger.
Warum Detroit bei mir einen kleinen Bonus hat
Ich bin schon mehrfach über Detroit eingereist und hatte dort bisher fast immer sehr gute Erfahrungen.
Natürlich kann ich daraus keine allgemeingültige Regel machen. Aber im Vergleich zu JFK oder Atlanta ist in Detroit häufig schlicht weniger los. Die Wege im McNamara Terminal sind übersichtlich und wenn Immigration, Gepäck und Security mitspielen, bin ich dort recht schnell wieder auf dem Weg zum nächsten Gate gewesen.
Deshalb ist DTW für mich inzwischen ein sehr angenehmer Einstieg in die USA.
Atlanta ist deutlich größer und entsprechend geschäftiger. Trotzdem funktioniert der Flughafen aus meiner Sicht ausgesprochen gut. Die Wege zwischen den Concourses werden durch den Plane Train enorm vereinfacht und ich habe dort bisher selten das Gefühl gehabt, dass die Größe des Flughafens automatisch Chaos bedeutet.
JFK ist für mich die weniger entspannte Variante. Dort können Einreise, Terminalwechsel und Security eben mehr Zeit beanspruchen.
Aber auch das gehört zu meiner persönlichen Erfahrung. Beim nächsten Flug kann es genau andersherum laufen.
Und wenn der erste Flug Verspätung hat?
Das ist der klare Nachteil jeder Umsteigeverbindung: Jeder zusätzliche Flug ist eine weitere Stelle, an der etwas schiefgehen kann.
Deshalb würde ich eine solche Reise nicht aus verschiedenen Einzeltickets zusammenbauen, nur weil sich damit vielleicht noch ein paar Euro sparen lassen.
Meine Flüge buche ich als zusammenhängende Verbindung. Wenn beispielsweise der Zubringer verspätet ist und ich dadurch einen Anschluss verpasse, ist das eine völlig andere Ausgangslage, als wenn ich selbst zwei voneinander unabhängige Tickets kombiniert habe.
Ein Umstieg macht mir deshalb keine Sorgen. Eine selbst gebastelte Verbindung mit knappen Zeiten würde ich dagegen nicht buchen.
Ein Zwischenstopp hat auch ganz praktische Vorteile
Nach vielen Stunden im Flugzeug bin ich gar nicht böse darum, zwischendurch einmal richtig laufen zu können.
Beine vertreten, Toilette besuchen und etwas essen – danach geht es eben noch einmal für ein oder zwei Stunden ins nächste Flugzeug.
Und wenn der Zwischenstopp in Atlanta stattfindet, kann die Essensfrage für mich ziemlich schnell beantwortet sein.
Wendy's.

Wer meinen Artikel über Wendy's gelesen hat, weiß, dass mich das nicht unbedingt unglücklich macht.
Und noch eine Eigenart von mir: Gegen Ende eines langen Fluges versuche ich die Bordtoilette möglichst zu vermeiden. Auch deshalb kann ich einem ordentlichen Flughafen-WC während des Umstiegs durchaus etwas Positives abgewinnen.
Manchmal sind es eben die kleinen Dinge.
Der zusätzliche Flug hat für mich noch einen Vorteil
Eine Umsteigeverbindung innerhalb der USA bedeutet meistens, dass ich mein endgültiges Ziel erst am Nachmittag oder frühen Abend erreiche.
Das könnte man als Nachteil betrachten.
Ich tue es nicht unbedingt.
So ein Anreisetag ist lang. Sehr früh aufstehen, zum Flughafen, aufgeregt sein, mehrere Flüge und irgendwann steht die innere Uhr ohnehin nicht mehr dort, wo sie laut Armbanduhr sein sollte.
Wenn ich dann am späten Nachmittag am endgültigen Ziel ankomme, brauche ich kein großes Programm mehr.
Mietwagen übernehmen. Vielleicht noch schnell Getränke kaufen. Zum Hotel fahren. Einchecken.
Und dann kommt für mich einer der schönsten Momente dieses langen Tages:
Duschen.
Nach einem kompletten Reisetag freue ich mich darauf wirklich.
Danach noch etwas essen, möglichst bis zu einer halbwegs vernünftigen Uhrzeit wach bleiben und dann schlafen.
Am nächsten Morgen bin ich meistens früh wach – aber dann kann das Abenteuer USA für mich richtig beginnen.
Wenn ich dagegen nach einem Nonstopflug schon um 11 Uhr morgens in San Francisco stehe, kann der restliche Tag verdammt lang werden. Mein Körper hält es schließlich längst für Abend. Zu früh ins Bett möchte ich trotzdem nicht, weil ich möglichst schnell in den neuen Tagesrhythmus kommen will.
Für mich persönlich funktioniert eine spätere Ankunft deshalb ziemlich gut.
Natürlich hat der Direktflug trotzdem Vorteile
Ich möchte Umsteigeverbindungen hier nicht schöner reden, als sie sind.
Ein Nonstopflug ist schneller. Man hat weniger Möglichkeiten, einen Anschluss zu verpassen. Es gibt ein Flugsegment weniger, bei dem das Gepäck irgendwo falsch abbiegen kann. Und wer mit kleinen Kindern unterwegs ist oder Umsteigen einfach als Stress empfindet, wird einen passenden Direktflug möglicherweise ganz anders bewerten als ich.
Auch das Reiseziel spielt eine Rolle.
Wenn ich möglichst schnell nach New York möchte, brauche ich keinen zusätzlichen Rundflug über Atlanta. Wenn mein eigentliches Ziel dagegen Greensboro in North Carolina ist, komme ich um einen Anschlussflug ohnehin kaum herum.
Es gibt deshalb keine Regel, nach der ich sagen würde: immer direkt oder immer umsteigen.
Für mich zählt die gesamte Reise
Wenn ich die Wahl zwischen drei Stunden Autofahrt nach Frankfurt und einer entspannten Anreise nach Hannover mit anschließendem Umstieg in Amsterdam habe, gewinnt bei mir meist Hannover.
Auch wenn ich dadurch länger unterwegs bin.
Vielleicht liegt es daran, dass ich Reisezeit nicht ausschließlich als verlorene Zeit betrachte. Wenn ich morgens mit einem Kaffee in Hannover am Gate sitze und weiß, dass es gleich über Amsterdam und vielleicht Detroit oder Atlanta irgendwohin in die USA geht, hat mein Urlaub für mich längst begonnen.

Natürlich sieht meine Familie die Sache mit den verschiedenen Flugzeugen etwas nüchterner als ich.
Aber auch für sie zählt am Ende nicht nur, wie oft wir umsteigen. Entscheidend ist, wie gut die gesamte Verbindung zu unserer Reise passt.
Den einen besten Flug in die USA gibt es für mich deshalb nicht.
Bei meinen eigenen Reisen schaue ich auf die Anreise zum Flughafen, Flugzeiten, Umsteigeorte, Aufenthaltsdauer, Preis und darauf, wann ich am eigentlichen Ziel ankomme.
Und genauso mache ich es bei der Planung einer Kundenreise: Im Beratungsgespräch schaue ich nicht einfach nach dem Flug mit den wenigsten Zwischenstopps, sondern nach der Verbindung, die am besten zur jeweiligen Reise passt.
Manchmal ist das der Direktflug.
Und manchmal beginnt die schönere Reise eben mit einem kleinen KLM Cityhopper in Hannover.


